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Montag, 6. Oktober 2008

Ohne Gott

Jim Pfeffer


Ein Schiffbruch ist es hier zu sein,
betrüblich, es mit dir zu sein.
Es reicht nicht von dir zu träumen,
genügt nicht dem Weg zu folgen.

Deine Gespenster auf Erden
predigen Unheil und Verderben.
Im Warten gleitest du dahin
wo die funkelnden Sterne sind.

Traust keinem deiner Menschen mehr.
Tage voll Angst und totenschwer,
gefangen im Glaubenskampf
stummes Gebet, im Überlebenskrampf.

Menschen Vision, Menschen Magie
erreichen sie deine Schöpfung nie,
Tapfer ist an sie zu glauben
die Hoffnung auf ihr zu bauen.

Die Prediger der Menschen Worte
kreuzigen die Zehn Gebote,
tragen mit Stolz deinen Namen
durch blutbesudelte Straßen

Versprochen ewiges Leben,
Hochmut lässt sie danach streben.
Eingesperrt ohne Gott zu sein
gefährlich mit dem Mensch allein.

Sozialkritische Gedichte

Lyrik Art, Jim Pfeffer

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