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Samstag, 11. Oktober 2008

Nun flieg ich fort

Jim Pfeffer


Nun flieg ich fort, wechsel die Seiten

brech endlich aus, aus Sortieranstalten.

Reklameschilder, mein Gesicht im Sand

kein Land in Sicht, vor den Fallen am Rand.

Gefräßigkeit im Nachrichten-Kreise,

frisst nur Leichen, lieber laut als leise.

Fabriken in Trauma-Hirne verpflanzt,

zentrierter Gleichschritt in Normen gestanzt.

Nun fliege ich fort, wechsel die Fronten

bald zu Hause, in den Irrenanstalten.

Sozialkritische Gedichte

Lyrik Art, Jim Pfeffer

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