[>>]

Donnerstag, 5. März 2009

Nur Mut

Adolf Friedrich von Schack

Laß das Zagen! Trage mutig
Deine Sorgen, deine Qual!
Sei die Wunde noch so blutig,
Heilen wird sie doch einmal.

Unter tiefer Eisesdecke
Träumt die junge Knospe schon,
Daß der Frühling sie erwecke
Mit der Lieder holdem Ton.

Nur empor den Blick gewendet,
Und durch düstres Wolkengrau
Bricht zuletzt, daß es dich blendet,
Glorreich noch des Himmels Blau!

Aber auch die trüben Stunden
Und die Thränen, die du weinst,
Glaub, wie Freuden, die entschwunden,
Süß erscheinen sie dir einst.

Und mit Wehmut, halb nur heiter,
Scheidest du für immerdar
Von dem Leiden, dem Begleiter,
Der so lange treu dir war.


Quelle: http://gedichte.xbib.de

Sozialkritische Gedichte

Lyrik Art, Jim Pfeffer

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Mein

Impressum/Kontakt

Dichter/innen

Sozialkritische Gedichte

twoday.net

Aktuelle Beiträge

An die Conventionellen
Arno Holz Ihr habt genug mein armes Hirn gebüttelt, Ich...
JimPfeffer - 29. Dez, 11:41
Eroberungssucht
Johann Gottfried Herder Weh euch ihr Prinzen, die...
JimPfeffer - 28. Dez, 11:21

Suche

 

Mein Lesestoff


Gedichtekarussell Nr.5
Licht und Schatten


Gedichtekarussell
Erwacht aus einem Traum


Angelika Scholz, Reiner Kranz
Deine Stimme hing in den Bäumen


Erich Kästner
Gedichte


Erich Fromm
Die Kunst des Liebens