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    <title>Sozialkritische Gedichte (Lyrik Art, Jim Pfeffer)</title>
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    <description>Lyrik Art, Jim Pfeffer</description>
    <dc:publisher>JimPfeffer</dc:publisher>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-21T02:18:31Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/JimPfeffer/images/icon.jpg">
    <title>Sozialkritische Gedichte</title>
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  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6053506/">
    <title>Großer Zorn</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6053506/</link>
    <description>&lt;i&gt;Joseph Victor von Scheffel &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Zorn ist groß und fürchterlich,&lt;br /&gt;
Ja, fürchterlich und groß,&lt;br /&gt;
Denn dieser dumme Erdplanet&lt;br /&gt;
Blamiert sich grenzenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollt&apos;, ich wär&apos; ein Haifisch&lt;br /&gt;
Im tiefen, tiefen Meer!&lt;br /&gt;
Dann fräß&apos; ich alles, was da schwimmt,&lt;br /&gt;
Vergnüglich ringsumehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein Aasgeier möcht&apos; ich sein&lt;br /&gt;
Mit scharfer, scharfer Krall&apos;:&lt;br /&gt;
ich fräß das ganze Vogelgeschlecht,&lt;br /&gt;
Kolibri wie Nachtigall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollt&apos;, ich wär&apos; eine Klapperschlang&apos;&lt;br /&gt;
In der dummen freien Natur:&lt;br /&gt;
Vergiftet wär&apos; in kurzer Zeit&lt;br /&gt;
Die ganze Kreatur!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollt, ich lief mit Wutgebrüll&lt;br /&gt;
Herum als Mordhyäne,&lt;br /&gt;
ich nähm&apos; die ganze Menschheit wild&lt;br /&gt;
Als Frühstück zwischen die Zähne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am End&apos; fräß ich mit kaltem Blut&lt;br /&gt;
Mich selber noch dazu,&lt;br /&gt;
Denn eher kommt meine große Wut&lt;br /&gt;
Doch nimmermehr zur Ruh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Joseph Victor von Scheffel </dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5670016/">
    <title>An die oberen Zehntausend</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5670016/</link>
    <description>&lt;i&gt;Oskar Jerschke&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O kehrtet einmal ihr aus den Palästen&lt;br /&gt;
Im dunstigen Dunkel enger Gassen ein!&lt;br /&gt;
O kehrtet einmal ihr von euren Festen&lt;br /&gt;
Ins vierte Stockwerk, wo beim Öllichtschein&lt;br /&gt;
Blutarme Näherinnen um den Bissen&lt;br /&gt;
Des lieben Brots zehn Stunden nähen müssen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kröcht&apos; einmal ihr mit eurem Schmuck behangen&lt;br /&gt;
Zur Kellerwohnung, wo der Schuster flickt,&lt;br /&gt;
Sein armes Weib mit hungerbleichen Wangen&lt;br /&gt;
Den Säugling an die welken Brüste drückt,&lt;br /&gt;
Von einer Mark oft sieben Menschen leben,&lt;br /&gt;
Die doch dem Kaiser noch den Groschen geben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würd&apos; euch grausen, und in eure Stirnen&lt;br /&gt;
Käm&apos; Flammen gleich das Krösusblut gerollt,&lt;br /&gt;
Und durch den Puder eurer feilen Dirnen&lt;br /&gt;
Bräch&apos; sich die Schamglut um das Sündengold,&lt;br /&gt;
Und wie, wenn Eise sich mit Feuern mischen,&lt;br /&gt;
Würd&apos; euch das Herz in frost&apos;gen Schaudern zischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr müsstet zittern, dächtet ihr im Düster&lt;br /&gt;
Des Vorstadtelends an der Schlösser Pracht,&lt;br /&gt;
An Baldachin und Purpurbett und Lüster,&lt;br /&gt;
An Wein und Sillery und Wonnenacht&lt;br /&gt;
Und tausendfach müsst&apos; euch von allen Mauern&lt;br /&gt;
Vernichtung flammengrell entgegen schauern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Oskar Jerschke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5378148/">
    <title>Die verlorene Welt</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5378148/</link>
    <description>(Alfred Henschke) Klabund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ohne Glück und unrasiert,&lt;br /&gt;
Meine Hosen drehn sich in Spiralen.&lt;br /&gt;
Meinen Hut hat mir ein Herr entführt,&lt;br /&gt;
Ohne ihn entsprechend zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gummischuhe weilen wo?&lt;br /&gt;
Ebendort zweihundert Manuskripte,&lt;br /&gt;
Die der Straßenreiniger rauh und roh&lt;br /&gt;
In den Exkrementenkasten schippte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldne Nadel, die den Schlips bestach!&lt;br /&gt;
O ihr braunpunktierten Oberhemden!&lt;br /&gt;
Eines zieht das zweite andre nach;&lt;br /&gt;
Meine Heimat wandelt unter Fremden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäscherin stahl mir das letzte Glück.&lt;br /&gt;
Die Vermieterin möblierter Höhlen&lt;br /&gt;
Legt mir auf den Nachttisch Beil und Strick,&lt;br /&gt;
Um mir zart das Jenseits zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haß sprüht wie ein fahles Feuerwerk&lt;br /&gt;
Mir aus allen aufgerißnen Poren,&lt;br /&gt;
Und ich renne schreiend wie ein Zwerg&lt;br /&gt;
Nach der Riesenwelt, die ich verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Alfred Henschke </dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6017799/">
    <title>Du bist Terrorist !</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6017799/</link>
    <description>...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;klick&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich jetzt, kein Scheiß !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Videos</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T19:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6008687/">
    <title>Krieg</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6008687/</link>
    <description>&lt;i&gt;Erich Kykal&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschiert! Marschiert!&lt;br /&gt;
Zu edler Sache Streite&lt;br /&gt;
seid berufen!&lt;br /&gt;
So wählt denn eure Seite!&lt;br /&gt;
Wer zaudert, der verliert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf und nieder&lt;br /&gt;
wogt der Menschen Flut&lt;br /&gt;
und brandet an die&lt;br /&gt;
Klippen ihrer Wut&lt;br /&gt;
ein Meer der Glieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für und wider&lt;br /&gt;
treibt das Schlachtenglück&lt;br /&gt;
die blinden Seelen&lt;br /&gt;
in die Dunkelheit zurück&lt;br /&gt;
zum Klange ihrer Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedichtbände von Erich Kykal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; Sedimente &quot;&lt;br /&gt;
&quot; Meilensteine &quot;&lt;br /&gt;
&quot; Gehen lernen &quot;&lt;br /&gt;
&quot; Unwegsamen &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellungen bitte unter : Gedichtekarussell@gmx.de</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Erich Kykal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6007043/">
    <title>Kritik der Weltschöpfung</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6007043/</link>
    <description>&lt;i&gt;Maximilian Bern&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich der liebe Herrgott wär´,&lt;br /&gt;
dann würde ich mich schämen&lt;br /&gt;
und diese Welt verbessert neu&lt;br /&gt;
zu schaffen mich bequemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wahrlich, recht mißlungen scheint&lt;br /&gt;
sie mir in manchen Teile,&lt;br /&gt;
was mich durchaus nicht wundernimmt,&lt;br /&gt;
denk´ich der großen Eile,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Gott dies, sein Erstlingswerk,&lt;br /&gt;
vollbracht in nur sechs Tagen,&lt;br /&gt;
anstatt mit seiner Schöpfung sich&lt;br /&gt;
noch manches Jahr zu plagen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weiterschaffen ist wohl schwer!&lt;br /&gt;
Drum, wenn ich´s recht betrachte,&lt;br /&gt;
muss ich gesteh´n, dass einzelnes&lt;br /&gt;
Gott nicht so übel machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu früh nur fand er alles gut&lt;br /&gt;
mit selbstgefäll´ger Miene.&lt;br /&gt;
Nicht leugnen lässt sich sein Talent,&lt;br /&gt;
ihm fehlte bloß Routine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Maximilian Bern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-23T08:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6005557/">
    <title>Bettlerliebe</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/6005557/</link>
    <description>&lt;i&gt;Theodor Storm&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O laß mich nur von ferne stehn&lt;br /&gt;
Und hangen stumm an deinem Blick;&lt;br /&gt;
Du bist so jung, du bist so schön,&lt;br /&gt;
Aus deinen Augen lacht das Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich so arm, so müde schon,&lt;br /&gt;
Ich habe nichts, was dich gewinnt.&lt;br /&gt;
O wär ich doch ein Königssohn&lt;br /&gt;
Und du ein arm verlornes Kind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Theodor Storm</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5977457/">
    <title>In der Gesellschaft</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5977457/</link>
    <description>&lt;i&gt;John Henry Mackay&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle schweigen. Einer nur sprach fort.&lt;br /&gt;
Scharf und schneidend fiel sein klares Wort&lt;br /&gt;
In die Stille. Alle lauschten bang&lt;br /&gt;
Auf den seltenen, nie gehörten Klang.&lt;br /&gt;
Und er endete. Doch Alles schwieg&lt;br /&gt;
Tieferbittert.              &lt;br /&gt;
Das war offener Krieg&lt;br /&gt;
Ihnen Allen! Keiner aber sprach.&lt;br /&gt;
Nichts die Stille ringsher unterbrach.&lt;br /&gt;
Jener aber ging mit leichtem Schritt,&lt;br /&gt;
Und er nahm den Hass von Allen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>John Henry Mackay</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T09:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5955974/">
    <title>Auf allen Kanälen</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5955974/</link>
    <description>&lt;i&gt;Jim Pfeffer&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kanälen.&lt;br /&gt;
Ich, nicht du !&lt;br /&gt;
Zappel nicht rum, wähle mich&lt;br /&gt;
Schwarz, Rot, Gelb, Grün, eine Farbe&lt;br /&gt;
das gleiche Programm,&lt;br /&gt;
stört doch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, nicht du !&lt;br /&gt;
Finde alles gut&lt;br /&gt;
habe die Kraft.&lt;br /&gt;
Umweltfreundlich&lt;br /&gt;
mein Beruf; Gutmensch ³ !&lt;br /&gt;
In jeder&lt;br /&gt;
Alphareihe zu Haus,&lt;br /&gt;
adrett gekleidet&lt;br /&gt;
steif gebügelt, das&lt;br /&gt;
Gewissen rasiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, nicht du !&lt;br /&gt;
Dein Geld, meine Bank !&lt;br /&gt;
Bin der Rettungsarzt,&lt;br /&gt;
das Gegengift&lt;br /&gt;
in jeder Krise.&lt;br /&gt;
Die Wunderspritze&lt;br /&gt;
zur rechten Zeit,&lt;br /&gt;
himmlischer Erlösung&lt;br /&gt;
auf Raten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kanälen.&lt;br /&gt;
Ich, nicht du !&lt;br /&gt;
Schwarz, Rot, Gelb, Grün, eine Farbe&lt;br /&gt;
das gleiche Programm,&lt;br /&gt;
stört doch nicht.&lt;br /&gt;
Halte still, wähle !&lt;br /&gt;
Zahle und füttere mich noch viele Jahre.</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Jim Pfeffer</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-23T09:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5939746/">
    <title>Gerechtigkeit des Neides</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5939746/</link>
    <description>&lt;i&gt;Friedrich Logau &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Straff ist außgesetzet&lt;br /&gt;
Auff deß Neides Gifft;&lt;br /&gt;
Denn er ist zu aller Zeit&lt;br /&gt;
Selbsten voll Gerechtigkeit,&lt;br /&gt;
Daß er meistens trifft,&lt;br /&gt;
Und sich durch sich selbst verletzet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Friedrich Logau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-15T08:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5931374/">
    <title>Heuchler</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5931374/</link>
    <description>&lt;i&gt;Ludwig Thoma&lt;/i&gt;  	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schweinekober der Zentrumspartei&lt;br /&gt;
Gibt es einen lieblichen Brei.&lt;br /&gt;
Das fährt mit hundert schmutzigen Rüsseln&lt;br /&gt;
In die mit Unrat gefüllten Schüsseln&lt;br /&gt;
Und wirft den Kot umher in den Gassen.&lt;br /&gt;
Man könnte die Säue gewähren lassen,&lt;br /&gt;
Erfüllten sie nicht die Welt mit Geschrei,&lt;br /&gt;
dass nur bei ihnen das Gute sei.&lt;br /&gt;
In Zentrumsblättern ist also zu lesen.&lt;br /&gt;
Der Luther sei geschlechtskrank gewesen.&lt;br /&gt;
Das schreibt so einer, der voriges Jahr&lt;br /&gt;
Vielleicht noch weilte im Seminar,&lt;br /&gt;
Und heute noch strebt mit vielen Beschwerden,&lt;br /&gt;
Hinter den Ohren trocken zu werden,&lt;br /&gt;
Der ist erfüllt vom heiligen Triebe&lt;br /&gt;
Der allerbarmenden Nächstenliebe.&lt;br /&gt;
Begießt die Toten im Grab mit Jauche&lt;br /&gt;
Nach altem römischem Pfaffenbrauche.&lt;br /&gt;
Und alle die Guten, Braven und Frommen&lt;br /&gt;
Heißen die Lüge von Herzen willkommen,&lt;br /&gt;
Sie zeigen sie ihren Kindern und Frauen,&lt;br /&gt;
Damit auch sie sich christlich erbauen,&lt;br /&gt;
Und scheuen sich nicht, sie einzuweihen&lt;br /&gt;
In schmutzige Zoten. Doch morgen schreien&lt;br /&gt;
Sie wieder mit aufgesperrtem Rachen,&lt;br /&gt;
Sie müssten die deutsche Moral bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Ludwig Thoma</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-10T12:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5926791/">
    <title>Ich habe gehört</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5926791/</link>
    <description>&lt;i&gt;Jim Pfeffer&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gehört&lt;br /&gt;
sie schießen wieder,&lt;br /&gt;
töten für Deutschland !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gehört&lt;br /&gt;
sie fallen wieder,&lt;br /&gt;
sterben für Deutschland !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht schon als&lt;br /&gt;
Kinder gelernt,&lt;br /&gt;
mit denen keine Lieder&lt;br /&gt;
mehr zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht schon als&lt;br /&gt;
Kinder gelernt,&lt;br /&gt;
dass wir&lt;br /&gt;
keinen Krieg gewinnen.</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Jim Pfeffer</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T08:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5810741/">
    <title>Wir werden euch nicht wählen</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;286&quot; alt=&quot;Vollidioten&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/JimPfeffer/images/Vollidioten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt uns oft belogen&lt;br /&gt;
bitte fragt uns nichts&lt;br /&gt;
ihr habt uns oft betrogen&lt;br /&gt;
bitte erzählt uns nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Wort kennt keine Liebe&lt;br /&gt;
mit euch werden wir nicht gehen&lt;br /&gt;
euer Herz schlägt nur für Diebe&lt;br /&gt;
wir werden euch nicht wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem kalten Lächeln&lt;br /&gt;
sprecht ihr immer vom WIR&lt;br /&gt;
aber nur die Gleichgesinnten&lt;br /&gt;
öffnen euch noch die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns macht ihr nichts mehr vor&lt;br /&gt;
WIR haben euch durchschaut&lt;br /&gt;
und wenn ihr auf uns zählt&lt;br /&gt;
habt ihr auf Sand gebaut.</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Wahlkrampf</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-02T10:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5914994/">
    <title>Entsagung der Politik</title>
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    <description>&lt;i&gt;Spruchgedicht von Gottfried August Bürger&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ade, Frau Politik! Sie mag sich fürbaß trollen:&lt;br /&gt;
Die Schrift-Zensur ist heutzutage scharf.&lt;br /&gt;
Was mancher Edle will, scheint er oft nicht zu sollen;&lt;br /&gt;
Dagegen, was er schreiben soll und darf,&lt;br /&gt;
Kann doch ein Edler oft nicht wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Gottfried August Bürger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-01T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5899811/">
    <title>Der Minister</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5899811/</link>
    <description>&lt;i&gt;Robert Eduard Prutz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles um des Volkes willen!&lt;br /&gt;
seht, ich lache selbst im stillen&lt;br /&gt;
dieser Bibeln und Postillen&lt;br /&gt;
und daß man so gläubig ist:&lt;br /&gt;
Ich, für mich, bin Atheist!&lt;br /&gt;
Doch das Volk, das Volk muß glauben!&lt;br /&gt;
Glauben heißt der Talisman,&lt;br /&gt;
dem die Erde untertan:&lt;br /&gt;
Wir die Adler, sie die Tauben!&lt;br /&gt;
Und das Volk, das Volk muß glauben,&lt;br /&gt;
glauben - oder doch so tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich in die Kirche laufen,&lt;br /&gt;
himmlische Traktätchen kaufen&lt;br /&gt;
und mit Jordanwasser taufen,&lt;br /&gt;
samt dem christlichen Verein -&lt;br /&gt;
Nun, für mich sind&apos;s Faselein.&lt;br /&gt;
Doch das Volk, das Volk muß beten!&lt;br /&gt;
Denkt, o denkt nur den Skandal,&lt;br /&gt;
wenn die Bürger auch einmal&lt;br /&gt;
gottlos, wie der Adel täten!&lt;br /&gt;
Nein, das Volk, das Volk muß beten,&lt;br /&gt;
beten - oder doch so tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wenn ich es recht ermesse,&lt;br /&gt;
kann vielleicht sogar die Presse&lt;br /&gt;
für Beamte und Noblesse&lt;br /&gt;
schon ein wenig freier sein.&lt;br /&gt;
Aber für die andern? Nein!&lt;br /&gt;
Nein fürwahr, das Volk muß schweigen.&lt;br /&gt;
Wer gehorchen will, sei stumm;&lt;br /&gt;
schweigend wird das Publikum&lt;br /&gt;
stets sich am loyalsten zeigen:&lt;br /&gt;
Drum das Volk, das Volk muß schweigen,&lt;br /&gt;
schweigen - oder doch so tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Robert Eduard Prutz</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-25T05:00:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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