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Dienstag, 9. September 2008

Rebellion

Jim Pfeffer

Komm lasst uns zur einer Rebellion werden
Im Mondschein der frostigen Nacht
Haben Angst und Gehorsam verloren
Den letzten Zug nach Hause verpasst

Sind gefangen in verbrannten Seelen
In die Wiege gelegte Geschichte als Feind
Die nur noch Lügen Tod und Verderben
Statt Wissen und Heimat in sich vereint

Sinn des Lebens aus Mangel an Liebe zerteilt
Ist er die Folter der Leben die wir sterben
Naiv willenlos und noch immer bereit
Lehrlinge einer sich bückenden Masse zu sein

Komm lasst uns zu einer Rebellion werden
Keine Angst erfüllt mehr den Augenblick
Tag für Tag zu lernen um Worte zu leben
Berührt vom Glück nach Widerstand streben
Halbe Frau - 10. Sep, 16:02

Widerstand

Lieber Jim Pfeffer,

dein engagiertes Gedicht spricht mir aus dem Herzen.

Die Zahl der Billiglohnkräfte und Scheinarbeitsverhältnisse ist sprunghaft angestiegen. Die Unternehmer fahren Gewinne ein und wälzen die Risiken auf die arbeitende Bevölkerung ab. Die Lebenshaltungskosten sind so hoch, dass viele Menschen Sorge haben, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Den Sozialhilfeempfängern und Obdachlosen geht es noch schlechter. Von den Menschen in den armen Ländern ganz zu schweigen.

Doch der deutsche Michel bleibt brav hinterm Ofen sitzen.
Ich frage mich, wie lange lassen wir uns noch diese Ungerechtigkeiten gefallen?

Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich Widerstand regt.

Lieben Gruß
Halbe Frau

Sozialkritische Gedichte

Lyrik Art, Jim Pfeffer

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