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    <title>Sozialkritische Gedichte (Lyrik Art, Jim Pfeffer) : Rubrik:Heinrich Heine</title>
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    <description>Lyrik Art, Jim Pfeffer</description>
    <dc:publisher>JimPfeffer</dc:publisher>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-19T10:45:22Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/JimPfeffer/images/icon.jpg">
    <title>Sozialkritische Gedichte</title>
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  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5261416/">
    <title>CAPUT III</title>
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    <description>&lt;i&gt;Heinrich Heine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Aachen, im alten Dome, liegt&lt;br /&gt;
Carolus Magnus begraben.&lt;br /&gt;
(Man muß ihn nicht verwechseln mit Karl&lt;br /&gt;
Mayer, der lebt in Schwaben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht tot und begraben sein&lt;br /&gt;
Als Kaiser zu Aachen im Dome;&lt;br /&gt;
Weit lieber lebt&apos; ich als kleinster Poet&lt;br /&gt;
Zu Stukkert am Neckarstrome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Aachen langweilen sich auf der Straß&apos;&lt;br /&gt;
Die Hunde, sie flehn untertänig:&lt;br /&gt;
»Gib uns einen Fußtritt, o Fremdling, das wird&lt;br /&gt;
Vielleicht uns zerstreuen ein wenig.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in diesem langweil&apos;gen Nest&lt;br /&gt;
Ein Stündchen herumgeschlendert.&lt;br /&gt;
Sah wieder preußisches Militär,&lt;br /&gt;
Hat sich nicht sehr verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die grauen Mäntel noch&lt;br /&gt;
Mit dem hohen, roten Kragen -&lt;br /&gt;
(Das Rot bedeutet Franzosenblut,&lt;br /&gt;
Sang Körner in früheren Tagen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer das hölzern pedantische Volk,&lt;br /&gt;
Noch immer ein rechter Winkel&lt;br /&gt;
In jeder Bewegung, und im Gesicht&lt;br /&gt;
Der eingefrorene Dünkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stelzen noch immer so steif herum,&lt;br /&gt;
So kerzengerade geschniegelt,&lt;br /&gt;
Als hätten sie verschluckt den Stock,&lt;br /&gt;
Womit man sie einst geprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz verschwand die Fuchtel nie,&lt;br /&gt;
Sie tragen sie jetzt im Innern;&lt;br /&gt;
Das trauliche Du wird immer noch&lt;br /&gt;
An das alte Er erinnere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lange Schnurrbart ist eigentlich nur&lt;br /&gt;
Des Zopftums neuere Phase:&lt;br /&gt;
Der Zopf, der ehmals hinten hing,&lt;br /&gt;
Der hängt jetzt unter der Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht übel gefiel mir das neue Kostüm&lt;br /&gt;
Der Reuter, das muß ich loben,&lt;br /&gt;
Besonders die Pickelhaube, den Helm&lt;br /&gt;
Mit der stählernen Spitze nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so rittertümlich und mahnt&lt;br /&gt;
An der Vorzeit holde Romantik,&lt;br /&gt;
An die Burgfrau Johanna von Montfaucon,&lt;br /&gt;
An den Freiherrn Fouqué, Uhland, Tieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mahnt an das Mittelalter so schön,&lt;br /&gt;
An Edelknechte und Knappen,&lt;br /&gt;
Die in dem Herzen getragen die Treu&lt;br /&gt;
Und auf dem Hintern ein Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mahnt an Kreuzzug und Turnei,&lt;br /&gt;
An Minne und frommes Dienen,&lt;br /&gt;
An die ungedruckte Glaubenszeit,&lt;br /&gt;
Wo noch keine Zeitung erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, der Helm gefällt mir, er zeugt&lt;br /&gt;
Vom allerhöchsten Witze!&lt;br /&gt;
Ein königlicher Einfall war&apos;s!&lt;br /&gt;
Es fehlt nicht die Pointe, die Spitze!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fürcht ich, wenn ein Gewitter entsteht,&lt;br /&gt;
Zieht leicht so eine Spitze&lt;br /&gt;
Herab auf euer romantisches Haupt&lt;br /&gt;
Des Himmels modernste Blitze! - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Aachen, auf dem Posthausschild,&lt;br /&gt;
Sah ich den Vogel wieder,&lt;br /&gt;
Der mir so tief verhaßt! Voll Gift&lt;br /&gt;
Schaute er auf mich nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du häßlicher Vogel, wirst du einst&lt;br /&gt;
Mir in die Hände fallen;&lt;br /&gt;
So rupfe ich dir die Federn aus&lt;br /&gt;
Und hacke dir ab die Krallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst mir dann, in luft&apos;ger Höh&apos;,&lt;br /&gt;
Auf einer Stange sitzen,&lt;br /&gt;
Und ich rufe zum lustigen Schießen herbei&lt;br /&gt;
Die rheinischen Vogelschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mir den Vogel herunterschießt,&lt;br /&gt;
Mit Zepter und Krone belehn ich&lt;br /&gt;
Den wackern Mann! Wir blasen Tusch&lt;br /&gt;
Und rufen: »Es lebe der König!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de&quot;&gt;http://gutenberg.spiegel.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Heinrich Heine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-19T05:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5225362/">
    <title>An einen politischen Dichter</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5225362/</link>
    <description>&lt;i&gt;Heinrich Heine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du singst wie einst Tyrtäus sang,&lt;br /&gt;
Von Heldenmut beseelet,&lt;br /&gt;
Doch hast du schlecht dein Publikum&lt;br /&gt;
Und deine Zeit gewählet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beifällig horchen sie dir zwar,&lt;br /&gt;
Und loben schier begeistert:&lt;br /&gt;
Wie edel dein Gedankenflug,&lt;br /&gt;
Wie du die Form bemeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie pflegen auch beim Glase Wein&lt;br /&gt;
Ein Vivat dir zu bringen,&lt;br /&gt;
Und manchen Schlachtgesang von dir&lt;br /&gt;
Lautbrüllend nachzusingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knecht singt gern ein Freiheitslied&lt;br /&gt;
Des Abends in der Schenke:&lt;br /&gt;
Das fördert die Verdauungskraft&lt;br /&gt;
Und würzet die Getränke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Heinrich Heine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-30T05:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5194340/">
    <title>Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5194340/</link>
    <description>&lt;i&gt;Heinrich Heine&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,&lt;br /&gt;
Wird täglich abgeschmackter!&lt;br /&gt;
Sie spricht von dir, mein schönes Kind,&lt;br /&gt;
Du hast keinen guten Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,&lt;br /&gt;
Und dich wird sie immer verkennen;&lt;br /&gt;
Sie weiß nicht, wie süß deine Küsse sind,&lt;br /&gt;
Und wie sie beseligend brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de&quot;&gt;http://www.deutsche-liebeslyrik.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Heinrich Heine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T10:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5197039/">
    <title>An einen politischen Dichter</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5197039/</link>
    <description>&lt;i&gt;Heinrich Hein&lt;/i&gt;e  	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du singst wie einst Tyrtäus sang,&lt;br /&gt;
Von Heldenmut beseelet,&lt;br /&gt;
Doch hast du schlecht dein Publikum&lt;br /&gt;
Und deine Zeit gewählet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beifällig horchen sie dir zwar,&lt;br /&gt;
Und loben schier begeistert:&lt;br /&gt;
Wie edel dein Gedankenflug,&lt;br /&gt;
Wie du die Form bemeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie pflegen auch beim Glase Wein&lt;br /&gt;
Ein Vivat dir zu bringen,&lt;br /&gt;
Und manchen Schlachtgesang von dir&lt;br /&gt;
Lautbrüllend nachzusingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knecht singt gern ein Freiheitslied&lt;br /&gt;
Des Abends in der Schenke:&lt;br /&gt;
Das fördert die Verdauungskraft&lt;br /&gt;
Und würzet die Getränke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
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