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    <title>Sozialkritische Gedichte (Lyrik Art, Jim Pfeffer) : Rubrik:Rainer Maria Rilke</title>
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    <description>Lyrik Art, Jim Pfeffer</description>
    <dc:publisher>JimPfeffer</dc:publisher>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-08T07:25:21Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/JimPfeffer/images/icon.jpg">
    <title>Sozialkritische Gedichte</title>
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  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5654166/">
    <title>Du gehst mit</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5654166/</link>
    <description>&lt;i&gt;Rainer Maria Rilke&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißt du, ich will mich schleichen&lt;br /&gt;
leise aus lautem Kreis,&lt;br /&gt;
wenn ich erst die bleichen&lt;br /&gt;
Sterne über den Eichen&lt;br /&gt;
blühen weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wege will ich erkiesen,&lt;br /&gt;
die selten wer betritt&lt;br /&gt;
in blassen Abendwiesen -&lt;br /&gt;
und keinen Traum als diesen:&lt;br /&gt;
Du gehst mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Rainer Maria Rilke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-20T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5301210/">
    <title>Die Städte aber wollen nur das Ihre</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5301210/</link>
    <description>&lt;i&gt;Rainer Maria Rilke&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte aber wollen nur das Ihre&lt;br /&gt;
und reißen alles mit in ihren Lauf.&lt;br /&gt;
Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere&lt;br /&gt;
und brauchen viele Völker brennend auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihre Menschen dienen in Kulturen&lt;br /&gt;
und fallen tief aus Gleichgewicht und Maß,&lt;br /&gt;
und nennen Fortschritt ihre Schneckenspuren&lt;br /&gt;
und fahren rascher, wo sie langsam fuhren,&lt;br /&gt;
und fühlen sich und funkeln wie die Huren&lt;br /&gt;
und lärmen lauter mit Metall und Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, als ob ein Trug sie täglich äffte,&lt;br /&gt;
sie können gar nicht mehr sie selber sein;&lt;br /&gt;
das Geld wächst an, hat alle ihre Kräfte&lt;br /&gt;
und ist wie Ostwind groß, und sie sind klein&lt;br /&gt;
und ausgeholt und warten, daß der Wein&lt;br /&gt;
und alles Gift der Tier- und Menschensäfte&lt;br /&gt;
sie reize zu vergänglichem Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deine Armen leiden unter diesen&lt;br /&gt;
und sind von allem, was sie schauen, schwer&lt;br /&gt;
und glühen frierend wie in Fieberkrisen&lt;br /&gt;
und gehn, aus jeder Wohnung ausgewiesen,&lt;br /&gt;
wie fremde Tote in der Nacht umher;&lt;br /&gt;
und sind beladen mit dem ganzen Schmutze,&lt;br /&gt;
und wie die Sonne Faulendes bespien, -&lt;br /&gt;
von jedem Zufall, von der Dirnen Putze,&lt;br /&gt;
von Wagen und Laternen angeschrien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gibt es einen Mund zu ihrem Schutze,&lt;br /&gt;
so mach ihn mündig und bewege ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://gedichte.xbib.de&quot;&gt;http://gedichte.xbib.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Rainer Maria Rilke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5194615/">
    <title>Menschen bei Nacht</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5194615/</link>
    <description>&lt;i&gt; Rainer Maria Rilke&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. &lt;br /&gt;
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht, &lt;br /&gt;
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem. &lt;br /&gt;
Und machst du nachts deine Stube licht, &lt;br /&gt;
um Menschen zu schauen ins Angesicht, &lt;br /&gt;
so musst du bedenken: wem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, &lt;br /&gt;
das von ihren Gesichtern träuft, &lt;br /&gt;
und haben sie nachts sich zusammengesellt, &lt;br /&gt;
so schaust du eine wankende Welt &lt;br /&gt;
durcheinandergehäuft. &lt;br /&gt;
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein &lt;br /&gt;
alle Gedanken verdrängt, &lt;br /&gt;
in ihren Blicken flackert der Wein, &lt;br /&gt;
an ihren Händen hängt &lt;br /&gt;
die schwere Gebärde, mit der sie sich &lt;br /&gt;
bei ihren Gesprächen verstehn; &lt;br /&gt;
und dabei sagen sie: Ich und Ich &lt;br /&gt;
und meinen: Irgendwen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle : &lt;a href=&quot;http://www.geocities.com/Athens/6674/indexge.html&quot;&gt;http://www.geocities.com/Athens/6674/indexge.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Rainer Maria Rilke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-17T05:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5146227/">
    <title>DIE MENSCHEN WOLLENS NICHT VERSTEHN!</title>
    <link>http://jimpfeffer.twoday.net/stories/5146227/</link>
    <description>&lt;i&gt;Rainer Maria Rilke&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
ZWEI Herzen haben sich gefunden&lt;br /&gt;
- die Menschen wollens nicht verstehn -&lt;br /&gt;
und die sich innig treu verbunden,&lt;br /&gt;
sie sollen auseinander gehn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mächtig einen sie die Triebe,&lt;br /&gt;
man trennt sie, &apos;s ist des Schicksals Lauf,&lt;br /&gt;
doch in den Herzen glüht die Liebe&lt;br /&gt;
in Sehnsucht um so mächtger auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;Er&lt; ist so bleich - sie sehns mit Bangen -&lt;br /&gt;
und nicht zu ändern ist sein Sinn,&lt;br /&gt;
es schwanden doch von &gt;ihren&lt; Wangen&lt;br /&gt;
die Rosen auch schon längst dahin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Morgens trug man beide&lt;br /&gt;
- die Menschen wollens nicht verstehn -&lt;br /&gt;
zur Ruhe nach dem Erdenleide -&lt;br /&gt;
dorthin, wo still die Kreuze stehn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ruhen selig sie im Frieden&lt;br /&gt;
des leeren Lebens matt und müd -&lt;br /&gt;
&gt;geliebt, gehofft, getrennt, geschieden&lt;&lt;br /&gt;
das ist das alte, alte Lied!</description>
    <dc:creator>JimPfeffer</dc:creator>
    <dc:subject>Rainer Maria Rilke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 JimPfeffer</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T12:00:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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